30 Jahre Gwangju-Aufstand
Krichepräsident Jung gedenkt der Opfer von Gwangju
In einem Brief an den Generalsekretär der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK), Rev. Bae Tae-Jin und den Partnerschaftssekretär in der Partnerpropstei Gwangju, Kim Nam-Ho zum 30. Jahrestag des Aufstandes und Massakers von Gwangju (Südkorea) gedenkt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung der Opfer vom Mai 1980 und deren Angehörigen.
Jung spricht seinen Respekt und seine Bewunderung gegenüber den Menschen in Südkorea aus, die sich für Demokratie und Menschenrech-te einsetzen. Auch die aktive Rolle der Christlichen Kirchen in Südkorea, vor allem der PROK, hebt Jung hervor.
Die Leitung des Zentrums Ökumene der EKHN und der Asien-Beauftragte der EKHN, Dr. Johny Thonipara schließen sich den Worten des Kirchenpräsidenten an. Die Propstei Rhein-Main unterhält eine ökumenische Partnerschaft zu der PROK in der Propstei Gwangju.
Das Gwangju Massaker gilt als Symbol für die Unterdrückung der Demokratiebewegung in Südkorea in den 1980er Jahren. Dem Massaker vorangegangen war eine Südkorea-weite Demokratiebewegung gegen das Militärregime von Armeegeneral Chun Doo-Hwan. Dieser verhängte im Mai 1980 das Kriegsrecht über Südkorea und ließ alle Universitäten schließen. Als Studenten aus Gwangju dagegen auf die Straße gingen, wurde ihre Demonstration am 18. Mai 1980 vom Militär brutal nieder-gemacht. Auch der zehn Tage dauernde Widerstand der Bevölkerung, die sich mit den Demonstrierenden solidarisiert hatte, wurde blutig nie-dergeschlagen. Bei den Massakern kamen mehrere hundert Menschen ums Leben und Tausende wurden verletzt.

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