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Entwicklung und Partnerschaft
Unsere Aufgaben - die konzeptionelle Begleitung der ökumenischen Partnerschaften und Beziehungen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zu Kirchen und Gruppen in Afrika, Asien und Europa;
- die Begleitung von und Kooperation mit entwicklungspolitischen Gruppen und Organisationen, die Förderung des Kirchlichen Entwicklungsdienstes in der Landeskirche und die Kampagnenarbeit;
- die Bearbeitung von entwicklungspolitischen und partnerschaftsbezogenen Grundsatzfragen durch Tagungen, exemplarische Projekte und Konsultationen;
- die Beratung kirchenleitender Gremien;
- die Geschäftsführung im Ausschuß"Entwicklung und Partnerschaft" des Beirates Ökumene der Landeskirche;
- die Beratung der Antragstellerinnen und Antragsteller im Rahmen der Mittelvergabe für entwicklungspolitische Bildungsmaßnahmen (ABP-Mittel) und Partnerschaftsreisen (Mittel der Landeskirche für Partnerschaftsreisen);
- die Kooperation mit und Beratung von Inhaberinnen und Inhabern von Profil- und Fachstellen Ökumene im Themenbereich;
- die Beratung und Begleitung von Gemeinden und Gruppen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit;
- die Mitarbeit in und Kooperation mit Gremien und Organisationen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Missionswerke und der Ökumene;
- die Darstellung der Arbeit von Brot für die Welt;
- die Kooperation mit nichtkirchlichen Fachorganisationen Gruppen und Einrichtungen;
- und die Mitarbeit in der Bildungsarbeit im Zentrum Ökumene.
Dafür stehen wir - Wir sind der Vision einer weltweiten ökumenischen Gemeinschaft und eines Lebens in Fülle, Gerechtigkeit und Frieden verpflichtet. Wir bemühen uns deshalb, Ungerechtigkeiten, Unfrieden und Gewalt aufzudecken und zu überwinden.
- Wir sind der Überzeugung, dass weltweite ökumenische Beziehungen und Begegnungen zum Kirche- und Christ-Sein heute gehören. Unsere gemeinsame Verantwortung für die Eine Welt nehmen wir wahr durch die Organisation von Begegnungen, Bildungsveranstaltungen, spirituellem Austausch und die Unterstützung von Solidaritätskampagnen im Kontext ökumenischer Netzwerke.
- Wir begegnen unseren ökumenischen Partnern auf gleicher Augenhöhe, gestalten Partnerschaftsbeziehungen offen, transparent und gegenseitig.
- Im ökumenischen Dialog fördern wir das Selbstbewusstsein aller Teilnehmenden, entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede und üben die Akzeptanz der Verschiedenheit ein.
- Wir arbeiten zielgruppenorientiert, reagieren flexibel auf Anforderungen unserer Kooperationspartner und bieten eine Vielfalt von Erfahrungen, Kompetenzen und Beziehungen an.
Kontakt/Sekretariat: annette.wiech@zoe-ekhn.de
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EKHN wird Mitträger der Kampagne zu den UN-Millenniumzielen "Mainz und Rheinland-Pfalz gegen Armut und für weltweite Partnerschaft"
Im Jahr 2000 haben alle 191 Mitgliederstaaten der Vereinten Nationen auf dem UN-Millennium-Gipfel versprochen, die Armut entscheidend zu verringern. Acht konkrete Ziele haben sie dabei verpflichtend festgeschrieben:
- Beseitigung der extremen Armut und des Hungers
- Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung
- Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle der Frauen
- Senkung der Kindersterblichkeit
- Verbesserung der Gesundheit von Müttern
- Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen Krankheiten
- Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
- Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft
Bis 2015 sollen diese Ziele erreicht sein. Sie brauchen jedoch den Druck der Zivilgesellschaft, um politisch und materiell Realität zu werden! Das Engagement jeder Bürgerin, jedes Bürgers, von Organisationen und Initiativen ist gefragt!

Kirchenleitung unterstützt die Kampagne "Illegitime Schulden streichen!"
Die neue Kampagne von „erlassjahr.de“ fordert die Bundeskanzlerin auf, illegitime Schulden zum Thema beim G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni kommenden Jahres zu machen. Alle Mitträger von erlassjahr.de sind eingeladen worden, einen entsprechenden Brief an die Bundeskanzlerin mit ihrem Logo zu unterzeichnen. In dem Brief heisst es u.a.:
"Norwegen hat Anfang Oktober eigene Forderungen an fünf Länder unter Verweis auf seine Mitverantwortung als Gläubiger vollständig gestrichen. Gleichzeitig hat Oslo bei Weltbank und UNCTAD eine Überprüfung der Kriterien und der Rechtsgrundlagen für eine Beurteilung illegitimer Schulden in Auftrag gegeben.
Deutschland kann als Gastgeber der G8 diesen Impuls aufnehmen und mit seinem politischen Gewicht eine internationale Initiative anstoßen. Konkret: - Setzen Sie die Diskussion über die Legitimität von Schulden auf die Tagesordnung der G8.
- Bringen Sie die inhaltliche Diskussion auf internationalen Foren wie den G7-Finanzministern, den G20 und dem UNO-Prozess "Financing for Development" voran;
- überprüfen Sie Deutschlands eigene Forderungen an die Länder des Südens nach dem norwegischen Vorbild."
Die Kirchenleitung der EKHN hat nun beschlossen, diesen Brief zu unterstützen und mit dem Logo unserer Landeskirche zu unterschreiben. Wer mehr darüber wissen möchte, findet die Materialien dazu folgende Materialien zum download:
Anschreiben an die Mitträger
Brief an die Bundeskanzlerin
Fragen und Antworten zu dem Themenkomplex "Illegitime Schulden"

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