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Aktuelles

Mehr Geld für Freiwilligendienste 
epd, 2. Juli 2010 Der Deutsche Bundestag hat mehrheitlich entschieden. Ab 1. Januar 2011 sollen Wehr- und Zivildienst verkürzt werden. Die staatlichen Pflichtdienste sind damit einem zu einfachen rechnerischen Kompromiss zum Opfer gefallen. Die Unionsfraktionen wollten die Wehrpflicht in der Dauer von neun Monaten erhalten, die FDP wollte sie abschaffen. Herausgekommen sind im Koalitionsvertrag eine Dauer von sechs Monaten und ein fragwürdiges Modell der "freiwilligen Verlängerung" des Zivildienstes. Das nutzt niemandem und ist kein durchdachtes Konzept. weiter>>

ACK Hessen-Rheinhessen gegen mehr verkaufsoffene Sonntage 
Gegen weitere verkaufsoffene Sonntage ab 2011 spricht sich die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hessen-Rheinhessen“ aus. Während ihrer Delegiertenversammlung auf dem Herrnhaag bei Büdingen plädierten die Delegierten der ACK Hessen-Rheinhessen vor kurzem für mehr Engagement zum Sonntagsschutz. Die Delegierten der 21 Gast- und Mitgliedskirchen der regionalen ACK fassten den Entschluss, sich bei ihren Kirchenleitungen für eine Vernetzung aller Kirchen stark zu machen, um die in Gründung befindliche hessische Initiative „Allianz für einen freien Sonntag“ nach Kräften zu unterstützen. weiter>

„Im Prinzip Abendmahlgemeinschaft möglich“
Burgkirchengespräch beschäftigte sich mit dem Kirchentag als Impulsgeber für die Ökumene
Dekanat Ingelheim, 21. Juni 2010. Stagnation oder Aufbruch? Welche Impulse gehen vom Kirchentag für die Ökumene aus? Unter diesem Motto stand das zweite Burgkirchengespräch in diesem Jahr. Der veranstaltende Arbeitskreis hatte zwei Referenten eingeladen, die sich dem Thema von beiden Seiten näherten. Pfarrer Detlev Knoche, seit 2009 Leiter des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), stellte sich ebenso den Fragen von Moderatorin Christine Bausch wie sein katholischer Kollege Wolfgang Fischer, Liturgiereferent im Bistum Mainz.
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Aufruf zur Fürbitte für Korea und Unterschriftenkampagne
Aus Anlass des 60. Jahrestages des Beginns des Koreakriegs unterstützt das Zentrum Ökumene die jüngste Initiative unserer Partnerkirche, der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK), für Frieden und Versöhnung auf der koreanischen Halbinsel zu beten und für einen dauerhaften Friedensvertrag eine Unterschriftenkampagne durchzuführen. weiter>
Fürbittengebet
Unterschriftenkampagne

Brot für die Welt: Dank an Spender 
Gute Spendenergebnisse in Hessen und Nassau
„Das stets gute Spendenergebnis in Hessen und Nassau ist vor allem durch das Engagement der vielen Menschen aus den Kirchengemeinden möglich, die Brot für die Welt als Ihre Aktion für unsere fernen Nächsten in Übersee begreifen und sich für diese engagieren. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt“, so die Beauftragte für Brot für die Welt in Hessen und Nassau, Dr. Ute Greifenstein. Das landeskirchliche Ergebnis beträgt 3.643.665 Euro.
mehr über das Spendenergebnnis

Weltweit Kundgebungen zur Aufhebung der Gaza-Blockade

Am Samstag, den 5. Juni fand auch auf dem Römerberg in Frankfurt eine Kundgebung zur Verurteilung der israelischen Militäraktion am 31. Mai und zur Aufhebung der Gaza-Blockade statt. Von evangelischer Seite traten Pfarrer Andreas Goetze (Konferenz für Islamfragen im Zentrum Ökumene) und Prof. Dr. Martin Stöhr (Vorsitzender Martin-Niemöller-Stiftung) als Redner auf.
Redebeitrag von Andreas Götze
Redebeitrag von Prof. Dr. Martin Stöhr
Statement von Dr. Olav Fykse Tveit, Generalsekretär des ÖRK

Kräfte des Friedens stärken – Menschenrechte bewahren
Das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau kritisiert die israelische Militäraktion gegen den Hilfskonvoi nach Gaza am 31. Mai und fordert eine unabhängige Untersuchung.
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Spannungen in Korea
Wie aus den Medien zu erfahren ist, eskalieren die Spannungen auf der Koreanischen Peninsula. Südkorea beschuldigt Nordkorea, das südkoreanische Kriegsschiff „Cheonan“ am 26. März versenkt zu haben, in dem 46 Menschen ums Leben kamen. Südkorea fordert nun die internationale Gemeinschaft auf, Sanktionen oder andere Schritte gegen den verfeindeten Norden zu verhängen.
Nun erklärte Nordkorea den „Sicherheitspakt“ mit Südkorea für nichtig. Berichten zu Folge hat Nordkorea seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt. weiter>

Brandschlag auf Synagoge in Worms
Mit tiefer Betroffenheit und Sorge haben der Leiter des Zentrums Ökumene, Pfarrer Detlev Knoche und die Beauftragte für den Interreligiösen Dialog, Pfarrerin Susanna Faust Kallenberg auf den Brandanschlag auf die Synagoge in Worms reagiert. Im Laufe ihrer Baugeschichte wurde die Wormser Synagoge immer wieder Opfer antisemitischer Übergriffe, deren Höhepunkt ihre Zerstörung während der Reichskristallnacht war. Der Brandanschlag in der Nacht zum Montag, den 17.Mai hat gezeigt, dass es noch immer Antisemitismus in Deutschland gibt. Für Christen und Christinnen ist dieser Brandanschlag eine Mahnung daran, dass sie nicht nachlassen dürfen im Einsatz gegen einen Antisemitismus, der sowohl in der eigenen theologischen Tradition als auch in der Gesellschaft noch immer vorhanden ist. Das Zentrum Ökumene tut dies, indem es Antisemitismus dort, wo er im Dialog mit anderen Konfessionen, Kulturen und Religionen auftaucht, benennt und verurteilt. Antisemitismus kann um keinen Preis akzeptiert werden. 
Kairos-Palästina-Dokument
Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen
Zum Dokument

Dialog in der Bewährungsprobe
Zum Konflikt um die Hazrat Fatima Gemeinde in Frankfurt
Das Zentrum Ökumene begrüßt die Entscheidung des Vorstandes der Hazrat Fatima Moscheegemeinde und ihres Generalsekretärs Ünal Kaymakci, sich von ihrem Imam Sabahattin Türkyilmaz zu trennen und sich von dessen Freitagspredigt am Al-Quds-Tag und Teilnahme an Al-Quds-Demonstrationen zu distanzieren. weiter>

Stellungnahme zur Friedensdenkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“
Die EKD - Friedensdenkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ von 2007 fand innerhalb wie außerhalb der Kirche nicht den Widerhall, der erforderlich wäre, um den beiden Postulaten des Titels die notwendige Geltung zu verschaffen. Eine gerade veröffentlichte Stellungnahme der Kammer für Mission und Ökumene und der Fachbeiräte des Zentrums Ökumene versteht sich als eine Auseinandersetzung mit den in der Denkschrift enthaltenen Aussagen und als ein Versuch, diese zu aktualisieren, zu ergänzen und eine inhaltliche Weiterarbeit anzuregen.
Zur Stellungnahme >

Außenpolitik muss weiterhin Friedenspolitik sein
Zentrum Ökumene der EKHN legt Afghanistan-Thesen vor
Das Zentrum Ökumene hat sich mit Friedenspolitischen Thesen in die Debatte um die Afghanistan-Politik eingemischt und zu den Äußerungen der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann Stellung bezogen. Hier die sechs Thesen, die unter Führung von Dr. Bernhard Moltmann, dem Vorsitzenden der Kammer für Mission und Ökumene erstellt wurden.
Friedensthesen

10 Thesen zum Islamischen Religionsunterricht in Hessen 
Die Thesen verstehen sich als ein Beitrag aus dem Zentrum Ökumene der EKHN zur aktuellen Debatte über die geplante Einführung Islamischen Religionsunterrichtes an hessischen Schulen. weiter>

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Altbischof Huber will stärkere Rolle der Kirchen in Europa
epd, 30. Juni 2010 Die Kirchen sollten nach Ansicht des ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Altbischof Wolfgang Huber, eine deutlich stärkere Rolle in der Europäischen Union spielen. "Die EU-Kommission braucht eine Abteilung für religiöse Fragen", schlug Huber am Dienstagabend in München vor. Der Theologe hält dies schon aufgrund der Unterschiede im Verhältnis von Staat und Kirche in den einzelnen EU-Ländern für geboten.
Von einer Staatskirche bis zur strikten Trennung im Laizismus gebe es alle
Ausformungen. Dies zeige die Diskussion über das Kopftuch und andere religiöse Symbole, sagte der frühere Berliner Bischof. Er sprach auf Einladung der Akademie für Politische Bildung Tutzing im bayerischen Landtag.
Huber ist davon überzeugt, dass die Religionen in Europa ihre Bedeutung
behalten. "Europa braucht die Kirchen als Wertebasis", sagte der ehemalige
EKD-Ratsvorsitzende. Der vertrauensverlust, den die Kirche insgesamt durch die Missbrauchsfälle erlitten habe, sei selbstkritisch aufzuarbeiten.

„Schnuppern“ im Sozial-, Kultur- und Ökobereich: 
Dienstverpflichtet oder freiwillig? Festhalten an der Wehrpflicht ein Irrweg!
Anlässlich der gestrigen Abstimmung im Deutschen Bundestag, der in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Änderung des Wehr- und Zivildienstrechts 2010 mit Regierungsmehrheit beschlossen hat, wird - unter Hinweis auf die Stellungnahme der EAK in der öffentlichen Anhörung des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages am 14.06.2010 - folgender Widerspruch aus der evangelischen Seelsorge für Kriegsdienstverweigerer im Zivildienst und in freiwilligen Alternativdiensten in die öffentliche Debatte eingebracht: zur Pressemitteilung der EAK

Benefizaktion von Wiesbadener Wohnsitzlosen für die Erdbebenopfer auf Haiti
Haiti ist aus den Schlagzeilen verschwunden - die wohnsitzlosen Menschen aus Wiesbaden haben die Haitianer allerdings nicht vergessen: Die Teestube der Diakonie in Wiesbaden, die zwischen 100 und 120 obdachlose Menschen täglich aufsuchen, veranstaltete Ende Mai einen Basar. Der Erlös von 75,20€ kam der Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe zugute, die in Haiti Hilfe leistet. weiter>

Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen
30. Friedenskonsultation endet mit einer gemeinsamen Resolution
Vom 7. bis 9. Juni 2010 fand in Ammersbek bei Hamburg die 30. Friedenskonsultation der landeskirchlichen Friedensausschüsse und christlichen Friedensdienste statt. Sie befasste sich mit dem anhaltend aktuellen Thema Rüstungsexport und Rüstungsproduktion und stand unter dem Motto "Die Welt wird nicht sicherer durch noch mehr Waffen!"
Dr. Bernhard Moltmann, der Vorsitzende der Fachgruppe Rüstungsexport der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), stellte die Problematik deutscher Rüstungsexporte kompetent und engagiert dar. Weitere Vorträge, Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen vertieften die Themenstellung. Es wurde deutlich, dass die Kirchen sich dieses Themas künftig intensiver annehmen müssen, wenn sie ihren Friedensauftrag ernst nehmen. Die Teilnehmenden haben die beiliegende Resolution einstimmig verabschiedet.
Zur Resolution

"Edinburgh 2010" endet in der historischen Assembly Hall
Vom 2. bis 6. Juni fand in Edinburgh die Hundertjahrfeier der historischen "Weltmissionskonferenz 1910" statt. 300 Delegierte aus 60 Ländern trafen sich, um sich über die Erfahrungen in der Mission der vergangenen 100 Jahren auszutauschen und sich über die gegenwärtigen Herausforderungen zu verständigen.
Parallel zur Konferenz fanden in diesem Jahr überall auf der Welt Veranstaltungen und Workshops zum Thema statt. Im Abschlussgottesdienst von "Edinburgh 2010" erinnerte Erzbischof John Sentamu an Jesus Worte: "Ihr seid meine Zeugen" und appellierte an alle Christinnen und Christen liebevolle Gastfreundschaft zu üben und Bescheidenheit im christlichen Zeugnis zu pflegen.
"Edinburgh 2010" endet mit einem gemeinsamen Aufruf der Teilnehmenden, dem "common call". 
Wenn kirchliche Gebäude zum Verkauf anstehen
Kriterien für eine Entscheidung
Vielerorts stehen in den nächsten Jahren Gebäudeverkäufe an, die nicht mehr den Charakter von Einzelfällen haben. Damit beim Verkauf nicht vor allem ökonomische Gesichtspunkte im Mittelpunkt stehen, bedarf es einer religionstheologisch reflektierten Betrachtung.
Die jetzt vom Zentrum Ökumene herausgegebene Broschüre Wenn krichliche Gebäude zum Verkauf anstehen stellt konkrete Entscheidungskriterien vor.
Zur Broschüre: Wenn kirchliche Gebäude zum Verkauf anstehen

30 Jahre Gwangju-Aufstand
Kirchenpräsident Jung gedenkt der Opfer von Gwangju
In einem Brief an den Generalsekretär der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK), Rev. Bae Tae-Jin und den Partnerschaftssekretär in der Partnerpropstei Gwangju, Kim Nam-Ho zum 30. Jahrestag des Aufstandes und Massakers von Gwangju (Südkorea) gedenkt Kirchenpräsident Dr. Volker Jung der Opfer vom Mai 1980 und deren Angehörigen. weiter>
Brief von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung
Gebet zum Gedenken an das Massaker von Gwangju
Dankesschreiben von Pfr. Kim, Nam-Ho, übermittelt von Jun-Suk Kang

Zirkus der Zuversicht
Projektpartner Sinani hilft traumatisierten Kindern und Jugendlichen
Bei Sinani lernen Kinder neben Akrobatik und Jonglieren, wie sie ihr Leben meistern können.
Kollektentexte (Powerpointpräsentation)
Infos über Sinani und Südafrika

Neues Jahrbuch Gerechtigkeit erschienen
Armes reiches Europa. Die neue Spaltung von Ost und West überwinden.
Jahrbuch Gerechtigkeit IV
Die Europäische Union ist seit ihrer Ost-Erweiterung in einen weitgehend reichen West- und einen überwiegend armen Ostteil gespalten. Namhafte Autorinnen und Autoren beleuchten diese sozialpolitische Herausforderung mit 25 "Zwischenrufen".weiter>

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